Was dieser Rechner leistet
Bei längerer Krankheit zahlt der Arbeitgeber zunächst sechs Wochen weiter Lohn. Danach springt die Krankenkasse mit Krankengeld ein – allerdings auf niedrigerem Niveau.
Der Rechner zeigt, mit welcher monatlichen Leistung Sie rechnen können und wie groß die Lücke zum bisherigen Nettolohn ist. So lässt sich frühzeitig planen, ob eine Zusatzversicherung oder Rücklagen sinnvoll sind.
Krankengeld-Formel
Krankengeld = min(70 % Bruttotagessatz, 90 % Nettotagessatz) Das Regelentgelt wird aus dem Bruttolohn der letzten zwölf Monate ermittelt. Krankengeld wird für Kalendertage gezahlt, also auch für Wochenenden und Feiertage.
So funktioniert der Rechner
- 01
Brutto- und Nettolohn eintragen
Beide Werte bestimmen die Obergrenze. Das Krankengeld ist auf 90 Prozent des Nettolohns begrenzt.
- 02
Krankheitsdauer angeben
Die ersten 42 Tage sind Lohnfortzahlung. Erst danach beginnt der Krankengeldanspruch.
- 03
Versorgungslücke prüfen
Vergleichen Sie Krankengeld und Nettolohn, um die monatliche Lücke zu erkennen.
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Häufige Fragen
Wann beginnt der Krankengeldanspruch?
Nach Ablauf der sechs Wochen Lohnfortzahlung, also ab dem 43. Kalendertag derselben Erkrankung. Bei Arbeitsunfähigkeit ohne vorherige Beschäftigung gelten Sonderregeln.
Wird Krankengeld versteuert?
Krankengeld ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Es kann den Steuersatz auf andere Einkünfte erhöhen. Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden abgezogen.
Was passiert nach 78 Wochen?
Nach 78 Wochen endet der Krankengeldanspruch wegen derselben Krankheit. Danach kann eine Erwerbsminderungsrente, ALG oder Rehabilitation infrage kommen.
Datenbasis: 2026 · Alle Steuer- und Beitragswerte sind zentral in src/data/de/2026.json hinterlegt und werden jährlich aktualisiert.
Die Ergebnisse sind unverbindliche Modellrechnungen und ersetzen keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung.