Was dieser Rechner leistet
Bei einer Lohnpfändung bleibt Schuldnern ein gesetzlich geschützter Freibetrag. Er richtet sich nach dem Nettolohn und der Zahl der unterhaltsberechtigten Personen.
Der Rechner zeigt, welcher Betrag unpfändbar bleibt und wie viel abgeführt werden kann. Das ist wichtig, um den eigenen Haushalt zu planen und Fehler des Arbeitgebers zu erkennen.
Pfändbarer Betrag
Pfändbar = (Netto − Freibetrag) × Pfändungsquote Die Pfändungsfreigrenze steigt mit jeder unterhaltsberechtigten Person. Oberhalb der Grenze gelten gestaffelte Quoten; der unpfändbare Betrag bleibt dem Schuldner.
So funktioniert der Rechner
- 01
Nettolohn eingeben
Nutzen Sie den tatsächlich ausgezahlten Nettolohn nach Steuern und Sozialabgaben.
- 02
Unterhaltsberechtigte angeben
Kinder und Ehepartner erhöhen die Freigrenze. Die genaue Zahl muss dem Gericht nachgewiesen werden.
- 03
Pfändbaren Betrag prüfen
Der Rechner zeigt den pfändbaren Betrag und den verbleibenden Nettolohn. Bei Unstimmigkeiten hilft eine Schuldnerberatung.
Ihr Produkt an dieser Stelle
Erreichen Sie Nutzer mit konkreter finanzieller Absicht – ohne störende Interstitials.
Häufige Fragen
Wo liegt die Pfändungsfreigrenze 2026?
Der Grundfreibetrag liegt modelliert bei 1.555 Euro netto pro Monat für Alleinstehende. Er erhöht sich je unterhaltsberechtigter Person um rund 570 Euro.
Kann der Arbeitgeber einfach pfänden?
Der Arbeitgeber muss einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss befolgen. Er darf nicht mehr abführen als gesetzlich geschuldet und muss den unpfändbaren Betrag auszahlen.
Was kann ich gegen eine Pfändung tun?
Prüfen Sie die Forderung, beantragen Sie gegebenenfalls eine Freigabe und suchen Sie eine Schuldnerberatung auf. Ein Pfändungsschutzkonto kann helfen, den Zahlungsverkehr zu sichern.
Datenbasis: 2026 · Alle Steuer- und Beitragswerte sind zentral in src/data/de/2026.json hinterlegt und werden jährlich aktualisiert.
Die Ergebnisse sind unverbindliche Modellrechnungen und ersetzen keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung.